Wissenschaftlicher Beirat

Der wissenschaftliche Beirat begleitet und berät die fachpolitische Arbeit des BVTS. Ihm gehören renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, welche sich in unterschiedlicher Weise an Hochschulen und Universitäten für die Verbesserung des Theaters in der Schule einsetzen, indem sie forschen, publizieren und/oder Lehrer/innen aus- bzw. weiterbilden.

Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören an:

​Prof. Dr. Ulrike Hentschel

​Prof. Dr. Ulrike Hentschel

  • Professorin für Theaterpädagogik und Darstellendes Spiel an der Universität der Künste Berlin
  • Mitherausgeberin der Zeitschrift für Theaterpdäagogik. Korrespondenzen.

Veröffentlichungen (u. a.):

  • Theaterspielen als ästhetische Bildung. Über einen Beitrag produktiven künstlerischen Gestaltens zur Selbstbildung, 3. Auflage Milow 2010.
  • Ulrike Hentschel/Gundel Mattenklott (Hrsg.): Erzählen. Narrative Strukturen in den Künsten. Milow 2009
  • Ursula Brandstätter, Ana Dimke, Ulrike Hentschel (Hrsg.): Szenenwechsel. Vermittlung von Bildender Kunst, Musik und Theater. Milow 2010
  • Marianne Streisand, Ulrike Hentschel, Andreas Poppe & Bernd Ruping (Hrsg.): Generationen im Gespräch. Archäologie der Theaterpädagogik, Bd. 1, Milow: 2005.
  • Ulrike Hentschel/Hans Martin Ritter (Hrsg.): Entwicklungen und Perspektiven der Spiel- und Theaterpädagogik, Milow: 2004.

   Profil an der UDK Berlin

Prof. Dr. Dorothea Hilliger

Prof. Dr. Dorothea Hilliger

  • Studium der Germanistik, Politischen Wissenschaften, Psychologie, Theaterwissenschaften und Theaterpädagogik. Referendariat und Zweites Staatsexamen.
  • 1982 bis 2004 Lehrerin für Darstellendes Spiel und Deutsch.
  • ab 1996 Dozententätigkeit im Bereich Darstellendes Spiel, seit dem WS 1999 / 2000 Lehraufträge an der UdK Berlin, Fachbereich Theaterpädagogik.
  • seit 2004 Professorin an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig im Studiengang „Darstellendes Spiel / Kunst in Aktion“.
  • Tanz- und Schauspieltraining verschiedener Schulen und Methoden.
  • verschiedene Theaterarbeiten an Staatstheatern, im Freien Bereich und an der Hochschule (Schauspiel, Dramaturgie, Regie, Choreographie, Bühnentraining).
  • zahlreiche Theaterprojekte in der Jugendkulturarbeit und in Kursen »Darstellendes Spiel«. Dramaturgie und theaterpädagogische Begleitung für zwei Tanztheaterprojekte an der »Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz« im Rahmen von TUSCH.

zuletzt erschienen:

  • Theaterpädagogische Inszenierung – Beispiele –Reflexionen – Analysen“, 2009 (2. Auflage);
  • »Freiräume der Enge – Künstlerische Findungsprozesse der Theaterpädagogik«, 2009.

   Profil an der HBK Braunschweig

Dr. Leopold Klepacki

Dr. Leopold Klepacki

Leopold Klepacki wurde am 12.8.1976 in Nürnberg geboren.
Nach seinem Abschluss des Magister-Studiums (Fächer Pädagogik, Theaterwissenschaft und Neuere Deutsche Literaturgeschichte) an der FAU Erlangen-Nürnberg, begann er 2003 seine wissenschaftliche Tätigkeit als Mitarbeiter am Institut für Pädagogik in Erlangen. Im Jahre 2006 wurde er mit einer Dissertation zum Thema Die Ästhetik des Schultheaters zum Dr. phil. promoviert. Seitdem forscht, publiziert und lehrt er als Akademischer Rat am Institut für Pädagogik, wo er u.a. auch die Masterstudiengänge Pädagogik mit Schwerpunkt Kulturpädagogik und Theaterpädagogik koordiniert. Seine Hauptinteressensgebiete liegen in den Bereichen ästhetische Bildung, Schultheater und Museumspädagogik, in den Grenzfragen zwischen Theaterwissenschaft und Pädagogik, der pädagogischen Anthropologie sowie in didaktischen Fragestellungen hinsichtlich künstlerisch-ästhetischer Vermittlungsprozesse und in geisteswissenschaftlicher pädagogischer Forschung.

Leopold Klepacki ist Mitbegründer und Mitherausgeber der Zeitschrift Schultheater.

Von 1998 bis 2009 war er darüber hinaus in verschiedenen Bereichen des Schul-, Amateur- und semiprofessionellen Theaters als Spielleiter bzw. Regisseur tätig, leitete Theater-Workshops für Kinder und Jugendliche sowie Fortbildungen für LehrerInnen im Bereich des Schultheaters.

In den Jahren 1999-2012 war er Vorstandsmitglied bei arteschock e.V., einem Verein zur Förderung junger Kunst und Kultur in der Region Nürnberg.

Von 2004-2007 hatte er zusätzlich einen Lehrauftrag für Darstellendes Spiel an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät der FAU.
Seit 2007 ist er Mitglied im Kuratorium der evangelischen Stadtakademie Nürnberg. Seit 2012 ist er Mitglied im Vorstand der Landesvereinigung Kulturelle Bildung Bayern e.V. sowie seit 2013 im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel.

Monographien

  • Zirfas, Jörg/Lohwasser, Diana/Burghardt, Daniel/Klepacki, Leopold/Höhne, Thomas (2016): Geschichte der Ästhetischen Bildung Band 3.2 – Klassik und Romantik. Paderborn: Ferdinand Schöningh.
  • Zirfas, Jörg/Klepacki, Leopold/Lohwasser, Diana (2014): Geschichte der Ästhetischen Bil- dung Band 3.1 – Aufklärung. Paderborn: Ferdinand Schöningh.
  • Klepacki, Leopold/Zirfas, Jörg (2013): Theatrale Didaktik. Ein pädagogischer Grundriss des schulischen Theaterunterrichts. Weinheim: Beltz Juventa.
  • Klepacki, Leopold/Zirfas, Jörg (2011): Geschichte der Ästhetischen Bildung Band 2 – Frühe Neuzeit. Paderborn: Ferdinand Schöningh.
  • Zirfas, Jörg/Klepacki, Leopold/Liebau, Eckart/Bilstein, Johannes (2009): Geschichte der Äs- thetischen Bildung Band 1 – Antike und Mittelalter. Paderborn: Ferdinand Schöningh.
  • Liebau, Eckart/Klepacki, Leopold/Zirfas, Jörg (2009): Theatrale Bildung. Theaterpädagogi- sche Grundlagen und kulturpädagogische Perspektiven für die Schule. Weinheim und München: Beltz Juventa.
  • Klepacki, Leopold (2007): Die Ästhetik des Schultheaters. Weinheim und München: Beltz Juventa.
  • Klepacki, Leopold (2004): Schultheater. Theorie und Praxis. Münster/New York: Waxmann.

Herausgeberschaften

Zeitschriften

  • Mitherausgeber der Zeitschrift „Schultheater“ (Friedrich-Verlag, Velber),
  • Mitherausgeber des „Fokus Schultheater“ (Friedrich-Verlag, Velber)

Bücher

  • Liebau, Eckart/Jörissen, Benjamin/Klepacki, Leopold (Hrsg.) (2014): Erforschung kultureller und ästhetischer Bildung: Grundlagenreflexionen und empirische Befunde. kopaed: München.
  • Klepacki, Leopold/Schröer, Andreas/Zirfas, Jörg (Hrsg.) (2009): Der Alltag der Kultivierung. Studien zu Schule, Kunst und Bildung. Münster/New York: Waxmann.
  • Klepacki, Leopold/Liebau, Eckart (Hrsg.) (2008): Tanzwelten. Zur Anthropologie des Tanzens. Münster/New York: Waxmann.
  • Liebau, Eckart/Klepacki, Leopold/Linck, Dieter/Schröer, Andreas/Zirfas, Jörg. (Hrsg.) (2005): Grundrisse des Schultheaters. Weinheim und München: Beltz Juventa.

   Profil an der FAU Erlangen-Nürnberg

Prof. Marion Küster

Prof. Marion Küster

Marion Küster lehrt seit 2004 Theaterpädagogik und Schauspiel an der hmt Rostock.

Sie studierte Schauspiel an der Staatlichen Schauspielschule Rostock und war an verschiedenen Theatern (u.a. am Meininger Theater) engagiert und als Sprecherin beim Berliner Rundfunk tätig. An der HdK Berlin (heute UdK) absolvierte sie am Institut für Theaterpädagogik ein Studium, das sie als Spiel – und Theaterpädagogin abschloss.

Sie arbeitete als Theaterpädagogin unter anderem am Theater Vorpommern, am Hanse-Klinikum Stralsund und in unterschiedlichen sozialen, künstlerischen und therapeutischen Feldern. 2002 war sie Mitbegründerin des Musikpädagogischen Dienstes bei der Rundfunk- Orchester- und Chöre GmbH Berlin.

Sie hat die Grundlagen der systemischen Familientherapie abgeschlossen und absolvierte eine zweijährige Fortbildung im Bereich des Psychodramas.

Seit 2005 liegt ein Schwerpunkt ihrer Tätigkeit in der transkulturellen Arbeit: in Kooperation mit zwei brasilianischen Universitäten und der Alice-Salomon-Hochschule Berlin ist sie eine der Leiterinnen des brasilianisch-deutschen Projektes „Luz Que Anda“ in der Gemeinde Serra Negra/Minas Gerais. Seit 2010 ist sie Sekretärin des Accounting Committees der Weltorganisation IDEA (International Drama in Education Association).

Seit 2012 ist Marion Küster Prorektorin an der hmt Rostock.

Publikationen:

  • Marion Küster (Hg.): Theater mit mir?! »Der geschützte Raum«. Eine Konferenzdokumentation, Schibri-Verlag 2011

   Profil an der HMT Rostock

Prof. Dr. Wolfgang Sting

Prof. Dr. Wolfgang Sting

Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaften

Theaterpädagogik und Darstellendes Spiel / Didaktik der sprachlichen und ästhetischen Fächer

Biografie:

  • Studium der Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Theatre Studies in Bielefeld, Eugene, Oregon/USA, München (1978-1985)
  • Mitarbeiter der Pädagogischen Aktion e.V. München, Kinder- und Jugendkulturarbeit, Projektleitung Theater (1986-1992)
  • Promotion, Universität Bielefeld bei Prof. Dr. Dieter Baacke „Vernetzung und Wildwuchs – Kulturpädagogische Arbeit in Metropolen“ (1993)
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien- und Theaterwissenschaft der Universität Hildesheim (1992-2002)
  • Habilitationsstipendiat der Volkswagen-Stiftung, Forschungsprojekt „Theaterpädagogik – künstlerische Praxis und ästhetische Bildung“, Universität Hildesheim (1997-2000)
  • Professur für Erziehungswissenschaft – Theaterpädagogik/Didaktik des Darstellenden Spiels, Universität Hamburg (2002)
  • Studienleitung des postgradualen MA-Studiengangs Performance Studies, Universität Hamburg (mit Prof. Dr. Gabriele Klein) (2005)
  • Sprecher der Ständigen Konferenz für Spiel und Theater der Hochschulen in der BRD (mit Prof. Dr. Geesche Wartemann, Uni Hildesheim) (2006)

Monographien/Herausgeberschaften

  • Kulturelle Bildung reloaded: Fachunterricht oder Künstlerprojekt? Themenheft der „Zeitschrift für Theaterpädagogik“, 66, 2015, Milow: Schibri (hrsg. mit Gunter Mieruch)
  • TUSCH: Poetiken des Theatermachens. Werkbuch für Theater und Schule. München 2012 (hrsg. mit Mieruch/G./Klinge, A.K./Stüting, E.M.)
  • Irritation und Vermittlung. Theater in einer interkulturellen und multireligiösen Gesellschaft. Berlin 2010 (hrsg. mit Köhler, N./Hoffmann, K./Weiße, W./Grießbach, D.)
  • Performance – Positionen zur zeitgenössischen szenischen Kunst. Bielefeld 2005 (hrsg. mit Gabriele Klein)
  • Theater studieren. Konzepte der Praxisvermittlung in universitären Studiengängen. Hildesheim 2005 (hrsg. mit Hartwin Gromes)
  • Schreibwerkstatt Kindertheater. Beiträge und Gespräche zur zeitgenössischen Dramatik. Hildesheim 1996 (mit Henning Fangauf)
  • Vernetzung und Wildwuchs. Kulturpädagogische Arbeit in Metropolen. Hagen 1993.
  • Beiträge in Sammelbänden und Zeitschriften

   Profil bei der UHH Hamburg

Prof. Dr. Kristin Westphal

Prof. Dr. Kristin Westphal

  • Prof. Dr. phil. habil. – Professorin an der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz Fachbereich 1 Bildungswissenschaften, Institut für Grundschulpädagogik.
  • Wiss. Leitung des Zentrums für zeitgenössisches Theater und Performancekunst, Studiengang Darstellendes Spiel (Erweiterungsfach). Schwerpunkte: Ästhetik und Bildung. Erziehen und Bilden in der Kindheit.
  • Forschung: Pädagogische Anthropologie und Phänomenologie; zur Kulturellen Bildung KUNST_RHEIN_MAIN (BMBF 2014–2017);
  • Mitherausgeberin der Reihe: Räume der Pädagogik. Beltz/Juventa Weinheim sowie der Reihe Theater. Tanz. Performance. Oberhausen: Athena.

Veröffentlichungen (aktuelle Auswahl):

  • Liebert, Wolf- Andreas/ Westphal, Kristin (Hg.): Performances der Selbstermächtigung. Athena Oberhausen 2015
  • Westphal, K./Stadtler-Altmann, U./Schittler, S./Lohfeld, W. (Hrsg.): Räume Kultureller Bildung. Nationale und transnationale Perspektiven. Beltz Juventa: Weinheim, Basel, 2014
  • Westphal, Kristin/Jörissen, Benjamin (Hg.): Mediale Erfahrungen. Vom Straßenkind zum Medienkind. Raum- und Medienforschung im 21. Jahrhundert. Juventa/Beltz: Weinheim 2013.
  • Westphal, Kristin (Hg): Räume der Unterbrechung. Theater. Performance. Pädagogik. Athena Verlag 2012.
  • Westphal, Kristin/Liebert Wolf-Andreas (Hg.): Gegenwärtigkeit und Fremdheit. Perspektiven der Künste auf Bildung und Wissenschaft. Juventa Weinheim Basel 2009.
  • Mitherausgeberschaft der Theaterzeitschrift schultheater Postdramatische Interventionen 2/2016 Heft 25, Friedrich Verlag Velber (zusammen mit Wiebke Lohfeld).

   Profil an der Uni Koblenz-Landau