Wissenschaftlicher Beirat

Der wissenschaftliche Beirat begleitet und berät die fachpolitische Arbeit des BVTS. Ihm gehören renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an, welche sich in unterschiedlicher Weise an Hochschulen und Universitäten für die Verbesserung des Theaters in der Schule einsetzen, indem sie forschen, publizieren und/oder Lehrer/innen aus- bzw. weiterbilden.

Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören an:

Dr. Johannes Kup

Dr. Johannes Kup

  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterpädagogik der Fakultät Darstellende Kunst
  • Johannes Kup studierte Politikwissenschaft, Romanistik und Theaterpädagogik in Berlin. Nach dem Referendariat arbeitete er als Lehrer für Darstellendes Spiel/Theater und mit der Gruppe OnElf in freien Theaterprojekten. Seit 2012 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in den Studiengängen Theaterpädagogik und Lehramt Theater an der Universität der Künste Berlin und promovierte dort mit der Arbeit ›Das Theater der Teilhabe – Zum Diskurs um Partizipation in der zeitgenössischen Theaterpädagogik‹ (Schibri Verlag 2019). Im Sommer- und Wintersemester 2019/20 vertrat er die Professur Didaktik des Darstellenden Spiels an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig.

   Profil an der UDK Berlin

​Prof. Dr. Ute Pinkert

​Prof. Dr. Ute Pinkert

  • Professorin für Theaterpädagogik und Darstellende Kunst an der Universität der Künste Berlin

Veröffentlichungen (u. a.):

  • THEATERPÄDAGOGIK am THEATER. Kontexte und Konzepte von Theatervermittlung. (Mitarbeit Mira Sack).
    Berlin Strasburg Milow 2014
  • Körper im Spiel.Wege zur Erforschung theaterpädagogischer Praxen.
    Berlin Strasburg Milow 2008.
  • ARTuS! Kunst unseren Schulen.
    Hg: Institut für Theaterpädagogik und LISUM Berlin Brandenburg. Konzept und Redaktion: Ute Pinkert [gemeinsam mit Tania Meyer]. Berlin Milow Strasburg 2009.
  • Transformationen des Alltags. Theaterprojekte der Berliner Lehrstückpraxis und Live Art bei Forced Entertainment. Modelle, Konzepte und Verfahren kultureller Bildung.
    Berlin Strasburg Milow 2005.

   Profil an der UDK Berlin

StDin Sabine Köster-Kilian

StDin Sabine Köster-Kilian

Abgeordnete Lehrkraft am Lehrstuhl für Pädagogik mit dem Schwerpunkt Kultur und ästhetische Bildung der FAU Erlangen-Nürnberg

Aktuelle Beiträge und Vorträge:

Klepacki, Leopold, Köstler-Kilian, Sabine: Impulse für eine kritisch-reflexive Lehr-Lern-Kultur aus performativitätstheoretischer Perspektive. In: Kergel, D./Heidkamp-Kergel, B./Kenner, A./Jahn, D. (Hrsg.): Kritische Hochschullehre – Impulse für eine innovative Lehr-Lernkultur. Wiesbaden: Springer Verlag 2018, S. 205-222.
Mit Methoden des Theaters lernen. Grundsätzliche Überlegungen für Schule und Unterricht. In: Schultheater Nr. 35/2018. Seelze: Friedrich Verlag, S. 38-40.
Rezension zu Westphal, Bogerts, Sauer (Hrsg.): Zwischen Kunst und Bildung. Theorie, Vermittlung, Forschung in der zeitgenössischen Theter-, Tanz- und Performancekunst. In: Schultheater Nr.36/2019. Seelze: Friedrich Verlag, S. 47.
Theoretisieren oder Spiellust? Chancen der Integration von Theorie und Praxis im Theaterunterricht. In: Schultheater Nr.42/2020. Seelze: Friedrich Verlag, S.36-39.
Vortrag im Rahmen der LAG Tagung an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) Dillingen: Schule und Theater in der (Post-)Digitalität (Februar 2019).
Vortrag im Rahmen des Studium generale an der VHS Erlangen: Schultheater in der (Post)Digitalitität: Positionen im Spannungsfeld ästhetischer, kultureller und digitaler Bildung (Januar 2020).
Vortrag im Rahmen der ZAT Digital 20.2.0 Come Together, Right Now. Forum Schultheater. #Theater.Digitalität (BV.TS): Schultheater in der Postdigitalität: Position im Spannungsfeld ästhetischer, kultureller und digitaler Bildung (November 2020).

   Profil an der FAU Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Tania Meyer

Prof. Dr. Tania Meyer


  • Seit Mai 2019 Professorin für Darstellendes Spiel, Theater und Performance am Institut für Ästhetisch-Kulturelle Bildung der Europa
    Universität Flensburg.
  • zuvor seit Okt. 2010 akademische Mitarbeit im Fach Kunstpädagogik/Ästhetische Bildung mit Schwerpunkt auf Performative Verfahren an der Universität Potsdam und Promotion zu Gegenstimmbildung. Strategien rassismuskritischer Theaterarbeit im Kolleg Kulturwissenschaftliche Geschlechterstudien der Carl-von-Ossietzky Universität Oldenburg.
  • Theaterpädagogik am Theater, Projekte und Inszenierungen u.a. an der Württembergischen Landesbühne Esslingen, am Staatstheater Braunschweig, an der University of Delhi (Indien).

Publikationen:

Grenzgänger. Projekte zwischen Ost und West und Nord und Süd von GRIPS Werke e.V. – eine Dokumentation. Berlin, 2009.
ARTuS! – Kunst unseren Schulen,Hg.: Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg und Universität der Künste, Berlin/Milow/Strasburg, 2009 (Mitarbeit für Ute Pinkert: Redaktion, Lektorat, Organisation).
Theater über Unterscheidung. In: Spiel & Theater 187/2011, S.28/29.
‚Einfach’ Theater machen!/? "Interkulturelle Theaterarbeit" – die 25. Bundestagung Theaterpädagogik des BuT am Staatstheater in Karlsruhe vom 29.- 31. Oktober 2010. In: Zeitschrift für Theaterpädagogik Korrespondenzen 58/2011, S.72-75.
En/Countering Enlightenment: Staging Counter-Voices in Intercultural Theatre-Projects Against Cultural Racism. In: Dirk Wiemann, Lars Eckstein (Hg.): The Politics of Passion. Feeling Public Life, Frankfurt/M. 2013, S. 157 -173;
Tropen der Aufklärung: Postkoloniale Neuaneignungen. In: Das Achtzehnte Jahrhundert. Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für die Erforschung des achtzehnten Jahrhunderts Jg. 40/2 2016, S. 165-174 (mit Dirk Wiemann).
Die Regeln der Kunst sind antastbar. Zur Schwierigkeit, auf Theatertreffen über Rassismus zu sprechen. In: Zeitschrift für Theaterpädagogik Korrespondenzen 69/2016, S. 57 – 59.
Kritik der Kritik der Kritik. Überlegungen zu kritischer Theaterpädagogik. In: Max Fuchs, Tom Braun (Hg.): Kritische Kulturpädagogik. München 2017, S. 195 – 204.

       Profil an der Europa-Universität Flensburg

    Prof. Dr. Wiebke Waburg

    Prof. Dr. Wiebke Waburg

    • Professorin am Institut für Pädagogik - Abteilung Pädagogik

    2018: Habilitation durch die Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät der Universität Augsburg (Venia Legendi für Erziehungswissenschaft) mit einer Habilitationsschrift zum Thema „Die Ungleichheitskategorien Geschlecht und Ethnizität in Bildungsprozessen und Sozialisationsverläufen“

    2016-2018: Vertretung der Professur für Pädagogik der Kindheit und Jugend, Universität Augsburg

    2009: Promotion zur Dr.in phil. mit der Arbeit „Mädchenschule und Geschlecht. Eine fallrekonstruktive Untersuchung der kollektiven Orientierungen und Weiblichkeitskonstruktionen von Schülerinnen monoedukativer Schulen“ an der Universität Augsburg

    2008-2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Professur für Pädagogik der Kindheit und Jugend der Universität Augsburg

    2003-2008: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Projekt „Schulkultur, Geschlechtersegregation und Mädchensozialisation“ (Leitung Prof. Dr. Leonie Herwartz-Emden) an der Universität Augsburg

    1996-2002: Studium der Soziologie an der Universität Potsdam

    • Publikationen

    Herwartz-Emden, Leonie; Schurt, Verena; Waburg, Wiebke (2012): Mädchen und Jungen in Schule und Unterricht. Reihe: Lehren und Lernen. Stuttgart: W. Kohlhammer.

    Herwartz-Emden, Leonie; Schurt, Verena; Waburg, Wiebke (2010): Aufwachsen in heterogenen Sozialisationskontexten. Zur Bedeutung einer geschlechtergerechten interkulturellen Pädagogik. Wiesbaden. VS Verlag.

    Waburg, Wiebke (2009): Mädchenschule und Geschlecht. Eine fallrekonstruktive Untersuchung der kollektiven Orientierungen und Weiblichkeitskonstruktionen von Schülerinnen monoedukativer Schulen. Dissertationsschrift. Universität Augsburg, Philosophisch-Sozialwissenschaftliche Fakultät. Onlineveröffentlichung. Zugriff unter https://opus.bibliothek.uni-augsburg.de/opus4/frontdoor/deliver/index/docId/1386/file/Diss_Waburg_Maedchenschule.pdf.

       Profil an der Universität Koblenz-Landau

    Prof. Dr. Wolfgang Sting

    Prof. Dr. Wolfgang Sting

    Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaften

    Theaterpädagogik und Darstellendes Spiel / Didaktik der sprachlichen und ästhetischen Fächer

    Biografie:

    • Studium der Pädagogik, Philosophie, Psychologie, Theatre Studies in Bielefeld, Eugene, Oregon/USA, München (1978-1985)
    • Mitarbeiter der Pädagogischen Aktion e.V. München, Kinder- und Jugendkulturarbeit, Projektleitung Theater (1986-1992)
    • Promotion, Universität Bielefeld bei Prof. Dr. Dieter Baacke „Vernetzung und Wildwuchs – Kulturpädagogische Arbeit in Metropolen“ (1993)
    • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien- und Theaterwissenschaft der Universität Hildesheim (1992-2002)
    • Habilitationsstipendiat der Volkswagen-Stiftung, Forschungsprojekt „Theaterpädagogik – künstlerische Praxis und ästhetische Bildung“, Universität Hildesheim (1997-2000)
    • Professur für Erziehungswissenschaft – Theaterpädagogik/Didaktik des Darstellenden Spiels, Universität Hamburg (2002)
    • Studienleitung des postgradualen MA-Studiengangs Performance Studies, Universität Hamburg (mit Prof. Dr. Gabriele Klein) (2005)
    • Sprecher der Ständigen Konferenz für Spiel und Theater der Hochschulen in der BRD (mit Prof. Dr. Geesche Wartemann, Uni Hildesheim) (2006)

    Monographien/Herausgeberschaften

    • Kulturelle Bildung reloaded: Fachunterricht oder Künstlerprojekt? Themenheft der „Zeitschrift für Theaterpädagogik“, 66, 2015, Milow: Schibri (hrsg. mit Gunter Mieruch)
    • TUSCH: Poetiken des Theatermachens. Werkbuch für Theater und Schule. München 2012 (hrsg. mit Mieruch/G./Klinge, A.K./Stüting, E.M.)
    • Irritation und Vermittlung. Theater in einer interkulturellen und multireligiösen Gesellschaft. Berlin 2010 (hrsg. mit Köhler, N./Hoffmann, K./Weiße, W./Grießbach, D.)
    • Performance – Positionen zur zeitgenössischen szenischen Kunst. Bielefeld 2005 (hrsg. mit Gabriele Klein)
    • Theater studieren. Konzepte der Praxisvermittlung in universitären Studiengängen. Hildesheim 2005 (hrsg. mit Hartwin Gromes)
    • Schreibwerkstatt Kindertheater. Beiträge und Gespräche zur zeitgenössischen Dramatik. Hildesheim 1996 (mit Henning Fangauf)
    • Vernetzung und Wildwuchs. Kulturpädagogische Arbeit in Metropolen. Hagen 1993.
    • Beiträge in Sammelbänden und Zeitschriften

       Profil bei der UHH Hamburg

    Prof. Dr. Matthias Dreyer

    Prof. Dr. Matthias Dreyer

    • Seit 2018 Professor für Theater in Schulen an der hmt Rostock, Leitung des Lehramtsstudiengangs Theater (Darstellendes Spiel).
    • 2017 bis 2018 Humboldt Research Fellow an der University of Chicago.
    • 2012 bis 2017 Wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) am Institut für Theater-, Film- und Medienwissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt am Main bei Prof. Nikolaus Müller-Schöll.
    • 2005 bis 2011 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin bei Prof. Erika Fischer-Lichte und im DFG-Sonderforschungsbereich »Transformationen der Antike«.
    • Studium der Theaterwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Wien, Berlin, Paris und Baltimore, Promotion 2011 mit der Arbeit »Theater der Zäsur. Antike Tragödie im Theater seit den 1960er Jahren« (Veröffentlichung im Fink-Verlag 2014)
    • Arbeit auch als Dramaturg, u. a. mit Laurent Chétouane, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg und Nationaltheater Mannheim sowie am Ulmer Theater, zudem als Spielleiter in theaterpädagogischen Kontexten.

    Forschugsschwerpunkte:

    • Ästhetik von Theater, Tanz, Performancekunst der Gegenwart
    • Zeitgenössische Formen des Chors
    • Theater und Bildung in Geschichte und Gegenwart

    Publikationen:

    Kids on Stage: Eröffnung anderer Spielweisen in Theater und Performance. Transdisziplinär, transgenerativ, transkulturell. Hg. von Kristin Westphal, Birgit Althans, Matthias Dreyer, Melanie Hinz. Erscheint 2021 im Athena Verlag Oberhausen.

    Sound im Theater. Ausgabe der Zeitschrift SCHULTHEATER (Heft 47). Hg. von Matthias Dreyer und Georges Pfründer. Erscheint Dezember 2021.

    »›Jenseits von begabt und unbegabt‹ – Für eine Pädagogik des Hörens (Jacoby, Cage, Plath)«. Erscheint in: Positionen und Perspektiven der Theaterpädagogik. Hg. von Ute Pinkert, Ina Driemel, Johannes Kup, Eliana Schüler, Strasburg et al. Schibri 2021.

    »The Blind Spots of Tragedy. Learning with Rabih Mroué how to Dance with the Dead«. Erscheint in: Performing/Thinking Genre: A Set of Dialogues, ed. by Ramona Mosse and Anna Street, New York/London: Routledge 2021.

    Kafka und das Theater, hg. von Matthias Dreyer, Nikolaus Müller-Schöll, Marten Weise, Julia Schade, online-Publikation der Gesellschaft für Theaterwissenschaft, November 2017, http://www.theater-wissenschaft.de/thewis

       Profil an der Hochschule Musik und Theater Rostock