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Hamburger Erklärung der Vielen

Mit der „Erklärung der Vielen“ unterstützen die Unterzeichner*innen eine Kampagne, die bundesweit am 9. November 2018 in Berlin, Hamburg, Dresden und Nordrhein-Westfalen startete und bislang von Hunderten von Theatern, Verbänden, Kulturinstitutionen, Einzelnen unterzeichnet wurde.
Die gemeinsame Erklärung formuliert den Konsens einer offenen und vielfältigen Kunstauffassung, die sich klar von rechtsnationalen Ideologien distanziert und ein deutliches Zeichen gegen völkische Tendenzen in der Kunst und Kulturszene setzt. Sie drückt ihre Solidarität mit allen Aktiven der Kunst- und Kulturlandschaft und deren Institutionen aus, die von rechtspopulistischen und rechtsextremen Positionen attackiert oder in Frage gestellt werden.
Die Unterzeichner*innen setzen sich für ein Zusammenleben mit offenen Grenzen – nach innen wie nach außen ein, indem sie an einer Gesellschaft arbeiten, die sich aus Menschen aller Hautfarben und Geschlechtervariationen, vieler sexueller Orientierungen, unterschiedlichster Bedürfnisse und Fähigkeiten, aus Gläubigen und Nicht-Gläubigen zusammensetzt und auf deren Gleichberechtigung beruht. Die Freiheit der Kunst darf nicht infrage gestellt werden, sondern muss als wesentlicher Wert des Zusammenlebens gefördert werden. Dazu braucht sie die Freiheit, Stellung zu beziehen und anzuecken.

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