Fortbildungsveranstaltungen zum Thema des SDL*18

SCHULTHEATER DER LÄNDER*18
16. – 22. September 2018 in Kiel
„Theater und Politik”

Das Schultheater der Länder 2018 bietet in Kooperation mit dem Bundesverband Theater in Schulen e.V., der Stiftung Mercator und den fünf Forbildungszentren (in Nürnberg, Frankfurt, Hamburg, Heidelberg und Berlin/Brandenburg) Workshops zum Thema „Theater und Politik / Das Politische im Theater“ an.

Den Teilnehmer*innen wird die Möglichkeit geboten, ihre Erfahrungen zu diesem Thema auszutauschen, durch die Dozent*innen neue Impulse aufzunehmen und sich praktisch wie theoretisch auf das Schultheater der Länder 2018 zum selben Thema vorzubereiten.

Für das SDL 2018 werden Theaterproduktionen aus allen Schulstufen und Schulformen gesucht, die sich intensiv mit Bezügen zwischen Theater und Politik auseinandersetzen. Gemeint ist dabei nicht nur die Behandlung politischer Themen, sondern vor allemdie Erkundung von Formen, die politisches Handeln befördern.

Fortbildungszentren

Akademie für Schultheater und performative Bildung, Nürnberg
www.schultheater-akademie.de

TSB/Theater- und Spielberatung Baden-Württemberg e. V., Heidelberg
www.theaterberatung-bw.de

Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI), Hamburg
www.li.hamburg.de/theater

Sommerakademie Theater/Schule, Brandenburg/Berlin
transArtes Akademie für Darstellende Kunst, Medien und Kultur, Berlin

www.facebook.com/Sommerakademie-TheaterSchule-Brandenburg-216138725146832/

Schultheater-Studio, Frankfurt a.M.
www.schultheater.de


Nürnberg

Ort: Akademie für Schultheater und performative Bildung (Kulturwerkstatt Auf AEG), Muggenhofer Straße 141, 90429 Nürnberg

Im Prinzip ist alles gut!? 

Möglichkeiten politischen Schultheaters

Montag, 25. September 2017
Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr
Dozent: Tilmann Ziemke

Am Beispiel eines Projekts aus dem Theaterunterricht eines 12. Jahrgangs erfahren die Teilnehmer*innen dieses Workshops in Theorie und Praxis, wie man mit Hilfe eines vorgegebenen Rahmens eine spannende Eigenproduktion gestalten kann, in der die Schüler*innen sich mit der Welt, in der sie leben, auseinandersetzen.

Fachtag „Politik – Theater – Geschichte“

Montag, 09. Oktober 2017
Uhrzeit: 10:00 – 18:00 Uhr
verschiedene Dozent*innen

Im Rahmen dieses Fachtags geht es um die Zusammenhänge von Politik, Theater und Geschichtsvermittlung. Neben theoretischen Inputs wird anhand von konkreten Praxisbeispielen – die z.T. auch zur Aufführung gebracht werden – gezeigt, wie dieses Themenspektrum gewinnbringend in den Theaterunterricht eingebracht werden kann.

Heidelberg

Ort: St. Raphael-Schulen Heidelberg, Roonstr. 1-5, 69120 Heidelberg

Intervenieren! Theater und Politik.Flagge zeigen!

Das Politische im Theater

Freitag 13. Oktober 2017
Uhrzeit: 16:00 – 19:00 Uhr
Heidelberger Theaterwerkstatt
Dozent: Tom Wolter

In dieser Werkstatt wird er Einblicke gewähren und Arbeitsweisen aufzeigen, wie mit den Mitteln der Darstellenden Kunst politische Themen der Schülerinnen und Schüler zu Theaterprojekten entwickelt werden können.

Hamburg

Ort: Landesinstitut Hamburg – Theaterhalle, Hartsprung 23, 22529 Hamburg

Eine szenische Auseinandersetzung mit dem Thema Kinderrechte

Samstag, 16. September 2017
10 – 19 Uhr
Dozentin: Silke Marr

In dieser Veranstaltung werden die Bausteine einer Collage vorgestellt und erprobt. Am Beispiel des Theaterstückes „KINDgeRECHT“ einer 5. Klasse aus Hamburg-Heimfeld sollen exemplarisch die Arbeitsweisen einer Eigenproduktion vorgestellt, dokumentiert und in Teilen selbst erspielt werden.

Politik und Theater: „Prozesse der Auseinandersetzung“

Samstag, 23. September 2017
10 – 19 Uhr
Dozentin: Liz Rech

In dem Workshop werden wir performative Formate auf ihre Tauglichkeit für den theaterpädagogischen Kontext befragen, „Strategien des Verlernens“ für den postkolonialen Bildungskontext erproben und herausfinden, wie man abstrakte Prinzipien zum Sprechen bringen kann.

Eine szenische Auseinandersetzung mit den NSU-Prozess-Protokollen

Dienstag, 10. Oktober 2017
16 – 20 Uhr
Dozentin: Celina Rahman

Der derzeitige Aufarbeitungs-und Aufklärungsstand über die Hintergründe des NSU ist an Schulen meist unbekannt. Mit der Kooperation zwischen Hamburg, Chemnitz, Zwickau soll diese Leerstelle ein Stück weit aufgezeigt und geschlossen werden.

Good-Practice: „Krieg. Wohin würdest du fliehen?“

Donnerstag, 12. Oktober 2017
16 – 20 Uhr
Dozent: Hédi Bouden

Gesellschaftliche Probleme als Ausgangspunkt für politisches Aktivwerden auf und vor der Bühne.

Hennigsdorf (Brandenburg)

Ort: Eduard-Maurer-OSZ, Berliner Str. 78, 16761 Hennigsdorf

Theater und Politik

Das Politische im Theater

20. Juli 2017 – 23. Juli 2017
Sommerakademie Theater/Schule,
Brandenburg/Berlin

Finding Dori - Tanz und das Politische
Dozent: Jochen Roller

Um mit Menschen zusammenleben zu können, die andere Wertvorstellungen haben oder anderen Normen folgen, gilt es, eigene kulturelle und soziale Normen künstlerisch zu reflektieren. Durch choreografisches Othering machen wir uns selbst zu ‚dem Anderen’ und erproben wortwörtlich, sich außerhalb der Norm zu bewegen.

The Dramaturgy of the Theatre of the Oppressed (nach Augusto Boal)
Dozentin: Bárbara Santos.

Es geht um eine kritische Lesart der Wirklichkeit. Ziel ist es, Probleme tiefgehend in der ästhetischen Darstellung zu analysieren und konkrete Alternativen zu erarbeiten, um die kritisierten Zustände in der sozialen Wirklichkeit zu überwinden.

Music Hacklab. Politiken der Partizipation im Digitalen
Dozent: Matthias Krebs

Ausgehend von künstlerischen Experimenten wollen wir eigene Formen von Musik kollektiv komponieren, Szenen realisieren und dafür selbst Instrumente erschaffen, die bisher auf keiner Theaterbühne zu hören war. Welche Formen politischen Handelns im Sinne einer demokratischen und gleichberechtigten Partizipation ermöglichen die digitalen Instrumente?

Frankfurt am Main

Ort: Schultheater-Studio, Hammarskjöldring 17a, 60439 Frankfurt am Main

Das Politische im Theater

27. Oktober 2017 – 28. Oktober 2017
Dozent: Klaus Riedel

Das Politische im Theater prägte und prägt das Geschehen auf Bühnen. Entsprechend haben sich unterschiedlichste szenische Formen herausgebildet, die soziale Wirklichkeit transportieren. Der Workshop versteht sich als Anregungswerkstatt, in der mögliche Spiel- und Darstellungsformen, vorgestellt, ansatzweise erprobt, an Videobeispielen gesichtet und auf die Projektvorhaben der Teilnehmer*innen hin überprüft werden.