Fokus Schultheater

Zum Schultheater der Länder sind Fachpublikationen (Fokus Schultheater seit 2001, Dokumentationen 1985-2000) erschienen:

SDL Fachpublikationen

Neu: Fokus Schultheater als Online-Magazin

Ab 2020 erscheint der FOKUS SCHULTHEATER als Online-Magazin, das kostenlos für jederman frei zugänglich ist.

Fokus Schultheater im Friedrich Verlag

Broschüre, DIN A4, die genannten Preise verstehen sich zzgl. Porto und Versandkosten

  • 2019 „Theater und Politik“ Fokus 18, 16,00 €
  • 2018 „Theater.Film“ Fokus 17, 12,00 €
  • 2017 „Theater.Sprache“ Fokus 16, (incl. DVD), 16,00 €
  • 2016 „Forschendes Theater“ Fokus 15, (incl. DVD), 16,00 €
  • 2015 „Grenzgänge“ Fokus 14, 12,00 €
  • 2014 „Bilder.Theater“ Fokus 13 (incl. DVD), 16,00 €

Fokus Schultheater in der edition körber

Broschüre, DIN A4, die genannten Preise verstehen sich zzgl. Porto und Versandkosten

  • 2013 „Dramaturgie.Theater“ Fokus 12 (incl. DVD), 14,00 € (s.u.)
  • 2012 „Biografie.Theater“ Fokus 11, 11,00 €
  • 2011 „Theater.Neue Medien“ Fokus 10 (incl. DVD), 14,00 €
  • 2010 „Spielraum.Stadtraum“ Fokus 09 (incl. DVD), 14,00 €
  • 2009 „Theater.Musik“ Fokus Schultheater 08 (incl. DVD), 14,00 €
  • 2008 „Objekte.Figuren“ Fokus Schultheater 07 (incl. DVD), 14,00 €
  • 2007 „perfekt.verspielt“ Fokus Schultheater 06 (incl. DVD), 14,00 €
  • 2006 „betrifft: uns“ Fokus Schultheater 05, edition körber, (incl. DVD), 14,00 €
  • 2005 „Theater öffnet Welten/Authentizität im Schultheater“ Fokus Schultheater 04, 8,00 € – vergriffen
  • 2004 „Drama Frisch“ Fokus Schultheater 03 (incl. DVD), 11,00 € – vergriffen
  • 2003 „ÜberSetzen“ Fokus Schultheater 02, 8,00 €
  • 2002 „Zeitsprünge“ Fokus Schultheater 01, 8,00 € – vergriffen

Fokus 19: „Bühne.Raum“

Der erste Online-FOKUS konzentriert sich auf das SDL-2019-Festival-Thema „Raum“.

Mit dem Thema „Raum“ hat sich das Schultheater der Länder zum vierten Mal beschäftigt. Nach 1994 in Frankfurt (Spielräume), 1997 in Dresden (Theater auf der Straße) und 2009 in Hamburg (spiel:platz = stadt:raum – Theater im öffentlichen Raum) hieß es jetzt in Halle: Raum.Bühne. Während es in Frankfurt, Dresden und Hamburg vor allem darum ging, die Schulbühne zu verlassen und freie Spielorte zu entdecken, wendete sich der Blick in Halle wieder verstärkt dem Innenraum Bühne zu: Der gestaltete Bühnenraum oder besondere Raumkonzeptionen standen im Mittelpunkt. Die Fachtagung wollte dazu ermutigen, den Bühnenraum als eigenes Gestaltungselement einer Inszenierung zu begreifen.

Es stellte sich aber auch die Frage, inwieweit dies angesichts knapper finanzieller Mittel und beschränkter Zeitressourcen überhaupt realistisch ist. Die strukturellen Veränderungen von der Theater-AG zum in den Unterricht eingebetteten Theaterkurs haben dazu geführt, dass kaum Zeit bleibt, sich mit der Gestaltung des Bühnen- und Spielraums ausführlich zu befassen. Wie kann dann der Raum zum zentralen Inhalt werden?

Das neue Online-Format bietet zur Beantwortung dieser Frage vielfältige Möglichkeiten: In den einzelnen Beiträgen werden Medien wie Fotos und Videos, die das geschriebene Wort veranschaulichen, direkt mit dem Text verknüpft, Links und Unterkapitel vertiefen bestimmte Aspekte und ermöglichen weitergehende Recherchen. Das ist besonders ergiebig bei den Projektberichten zu den ausgewählten Produktionen, eröffnet aber auch dem Impulsreferat und den Essays zum Thema ganz neue Wege.

Daraus ergibt sich eine Neuorientierung des FOKUS, die stärker als bisher der Praxis verpflichtet ist. Der neue FOKUS lässt sich direkt im Theaterunterricht einsetzen. Er soll Teil eines Digitalen Forums werden, das neue Räume im Schultheater erschließt, indem es die digitalen Möglichkeiten nutzt und sich dabei verstärkt an den Bedürfnissen der Theaterlehrer*innen orientiert.

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Fokus 18: „Theater und Politik“

Die Fridays-for-Future-Bewegung zeigt sehr deutlich, dass die Jugend politischer wird. Und das Theater war immer schon mit dem Politischen verwoben und positioniert sich hier stets neu. Doch gilt das auch für das Schultheater? Kann es zum politischen Bewusstsein beitragen, und sollte es das tun? Wo liegt der Gewinn, und worin liegen mögliche Probleme? In Fachdebatten und essayistischen Beiträgen reflektiert Fokus Schultheater diese Fragen und gibt Impulse und fruchtbare Hinweise zur Umsetzung in der Praxis. Dabei nehmen die Beiträge immer wieder Bezug auf das „Schultheater der Länder“ 2018 und die dort aufgeführten Produktionen. Fazit: ein aktueller und fundierter Band aus der Schultheater-Praxis für die Schultheater-Praxis.

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Fokus 17: „Theater.Film“

Theater und Film stehen in einem spannenden, spannungsreichen Wechselverhältnis. Auch im Schultheater hat der Film in ganz unterschiedlichen Formen Einzug gehalten. So werden Filmvorlagen für die Darstellung auf der Bühne adaptiert, filmische Formen wie Zeitlupe, Rewind, Fastforward als Verfremdungstechniken eingesetzt oder auch Filmmaterial in eine Live-Darstellung eingespielt.

Fokus Schultheater
greift den aktuellen Diskurs auf und macht die verschiedenen konzeptionellen Ansätze für die schulische Theaterarbeit fruchtbar. Vier Essays und eine umfassende Nachbetrachtung zu Schultheaterproduktionen im Rahmen des „Schultheaters der Länder“ bieten kritische Reflexion über Chancen und Herausforderungen der Arbeit mit und an der Schnittstelle von Theater und Film im Schultheater.

Darüber hinaus werden didaktische und methodische Einblicke in den Theaterunterricht von vier Theatergruppen gegeben, deren Aufführungen in Ausschnitten zur Verfügung gestellt werden.

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Fokus 16: „Theater.Sprache“

Sprache ist im Theater immer Teil einer Darstellungsform – das gilt für konventionelles Bühnenspiel zweier oder mehrerer Figuren genauso, wie für Sprachperformances oder für den Einsatz technischer Medien zur Bearbeitung von eigenem oder fremden Sprachmaterial.

Seit Längerem ist zu beobachten, dass ein textzentriertes Arbeiten im Schultheater zugunsten von körper-, bilder- und bewegungsbetonten Gestaltungsformen rückläufig ist. Die Relativierung von Texten als zentrale Spielgrundlage bedeutet jedoch keineswegs, dass Sprache im Theater uninteressant geworden wäre. Im Gegenteil: die neu gewonnene Freiheit hat eher zu einem Innovationsschub und einer größeren Vielfalt im Umgang mit Sprache geführt. Sprache wird dabei nicht nur als ein Medium des Transports von Sprachinhalten, sondern als vielschichtiges ästhetisches Phänomen wahrgenommen.

Fokus Schultheater greift den aktuellen Diskurs auf und macht die verschiedenen konzeptionellen Ansätze für die schulische Theaterarbeit fruchtbar. Vier Essays und zwei analytische Nachbetrachtungen zu Schultheaterproduktionen zum Thema Theater.Sprache bieten kritische Reflexion über Chancen und Herausforderungen der Arbeit mit und an der Sprache im Schultheater.

Darüber hinaus werden didaktische und methodische Einblicke in den Theaterunterricht von fünf Theatergruppen gegeben, deren Aufführungen in Ausschnitten auf einer beigelegten DVD zu sehen sind.

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Fokus 15: „Forschendes Theater“

Forschendes Theater wird im Schultheater verstanden als eine Arbeitsweise, die sich mit der Wirklichkeit fragend und suchend, neugierig und offen, auch provozierend auseinandersetzt und dafür eine passende künstlerische Methode und Darstellungsform findet.

Mit Ausschnitten aus fünf Inszenierungen auf DVD.

Die vorliegende Ausgabe des Fokus Schultheater greift den aktuellen Diskurs auf und macht die verschiedenen konzeptionellen Ansätze für die schulische Theaterarbeit fruchtbar. Beiträge aus dem professionellen Bereich der künstlerischen Forschung und der theaterpädagogischen Arbeit in Forschungsprojekten zwischen Theater und Schule geben dazu wichtige Impulse für eigene Vorhaben. Vier Essays und zwei analytische Nachbetrachtungen zu Schultheaterproduktionen zum forschenden Theater bieten kritische Reflexion über Chancen und Herausforderungen künstlerischer Forschung im Schultheater.

Darüber hinaus werden didaktische und methodische Einblicke in den Theaterunterricht von fünf Theatergruppen gegeben, deren Aufführungen in Ausschnitten auf einer beigelegten DVD zu sehen sind.

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Fokus 14 – „Grenzgänge“

Jugendliche sind erfahrene Grenzgänger, sie nehmen Begrenzungen sensibel wahr, entweder als Einschränkung oder als Orientierungshilfe. Aber: Sollen Schüler im Theaterunterricht überhaupt zu ihren individuellen Grenzen geleitet werden, um Erfahrungen einer Grenzüberschreitung zu machen? Wie lassen sich solche Grenzen durch Lehrer wie Schüler identifizieren oder werden Grenzen erst dadurch erfahrbar, dass man sie überschreitet?

Das vorliegende Heft greift diese Fragen aus drei Perspektiven auf. Vor dem Hintergrund des professionellen Theaters und aus theaterwissenschaftlicher Sicht werden aktuelle Aspekte ausgemacht, die auch die Rahmenbedingungen der ästhetischen Praxis des Schultheaters mitbestimmen können. Wolf-Dieter Ernst beschäftigt sich mit dem Prinzip des Chorischen und führt aus, wie man sich begrifflich und dramaturgisch diesem Phänomen nähern kann. Michael Emanuel Bauer verfolgt Tendenzen des gegenwärtigen postdramatischen Theaters, bei dem sich traditionelle Gattungsgrenzen verwischen und das sich „im Spannungsfeld von Querverweisen, Beziehungen und Verknüpfungen mit benachbarten Künsten“ befindet. Weiter finden sich Beiträge, die eine essayistische bzw. beobachtend-analytische Perspektive auf das Thema Grenzgänge werfen. Im Fokus stehen Produktionen, die individuelle Grenzerfahrungen der Schüler in den Blick nehmen, formalästhetische Grenzen ausloten oder die sich inhaltlich-thematisch mit Grenzen und Grenzgängen beschäftigen. Abgerundet wird das Heft mit der Perspektive auf didaktische und methodische Fragestellungen anhand beispielhaft ausgewählter Schultheaterproduktionen.

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Fokus 13 – „Bilder.Theater“

Wir leben in einer Bilderflut. Von einem »visuellen Overkill« durch die Medien und die Werbung ist die Rede. Da trifft es also einen Nerv der Zeit, nach »Bild(ern) und Theater« zu fragen, nach der bildenden Kunst im Theater, dem Verhältnis zueinander und den heute aktuellen Ausdrucksformen. Das Theater ist ein Ort für viele Sinne. »Und gerade die Bilder bleiben haften. Sie sind nicht willkürlich, sondern orientieren sich an ästhetischen Zeiterscheinungen und verändern sich« (Thomas Sternberg). Das Bühnenbild wird zunehmend zum wichtigsten Element im zeitgenössischen Theater. Für das Schultheater rücken insbesondere vor dem Hintergrund der Auseinandersetzung mit den Darstellungsmustern und Wahrnehmungsweisen moderner audiaovisueller Massenmedien relevante ästhetische Fragen in den Fokus, die man wegen der unumkehrbaren Entwicklung mit künstlerischen Strategien beantworten muss. Dabei spielen Aspekte wie das Verhältnis von Medialität und Materialität, Darstellbarkeit, Verkörperung, Inszenierung von Bildern eine entscheidende Rolle.

Im 13. Heft beleuchtet die Theaterwissenschaftlerin Barbara Gronau das »Theater der Bilder« aus rezeptionsästhetischer Perspektive. Die Bühnenbildnerin Frieda Schneider zeigt vielfältige Möglichkeiten auf, Bilder als Ausgangspunkt für ein Bühnenbild oder eine Bühnenaktion zu nehmen. Beiden geht es darum, Bühnenbilder tiefgründiger in ihrer eigengesetzlichen Wirklichkeit wahrzunehmen. Darf man den Bildern im Theater vertrauen, ist eine entscheidende Frage, denen die Autoren Max Weig, Michael Müller, Maike Plath und André Studt nachgehen. Eine Fülle praktischer Beispiele verdeutlicht die Gelingensbedingungen aber auch die Fallstricke in der Umsetzung von Bildern im Schultheater.

Eine DVD mit zwei exemplarischen Aufführungen vermittelt zahlreiche Anregungen, wie sich Theatergruppen exemplarisch mit dem Bildhaften im Schultheater auseinandersetzen. Dazu geben Projektberichte im Innenteil des Hefts konkrete Auskünfte über die jeweiligen Arbeitsweisen. Geht es in der Collage »Körper« um das Erwachsenwerden, um Erwachen neuer Gefühle, der Suche nach sich selbst, Grenzüberschreitungen und Abgründe der Peinlichkeit, so begegnen wir in der Adaption »Die Verwandlung« von Franz Kafka der Suche von Jugendlichen nach einem Leben, das möglichst nicht nur aus Arbeit und Pflichterfüllung bestehen soll, sondern wo jeder seinen ganz eigenen Träumen nachhängt und individuelle Eigenheiten besitzt.

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Dokumentationen des Schultheater der Länder

  • 2000 Magdeburg – Und es bewegt uns doch
  • 1999 Mühlhausen – Geschichten erzählen
  • 1998 Münster – Schultheater im Brennpunkt der Schulkultur
  • 1997 Dresden – Theater auf der Straße (vergriffen)
  • 1996 Rostock – Theater zum Lachen (vergriffen)
  • 1995 Hamburg – Experimente wagen
  • 1994 Frankfurt am Main – Spielräume (vergriffen)
  • 1993 Saarbrücken – Märchen und Mythen (vergriffen)
  • 1992 Aachen – Grenzüberschreitungen
  • 1991 Bremen – Schultheater und Politik
  • 1990 Trier – Spiel mit Masken
  • 1989 Bamberg – Schultheater nach literarischer Vorlage (vergriffen)
  • 1988 Tübingen – Eigenproduktionen im Schultheater (vergriffen)
  • 1987 Braunschweig – Schultheater und körperorientiertes Theater (vergriffen)
  • 1986 Lübeck – Schultheater und Musik
  • 1985 Hamburg – Schultheater und Freies Theater (vergriffen)