SDL-Coaching

Coaching-System des BVTS

Konzeptbewerbungsformular

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Beispiel für eine Konzeptbewerbung Sek II

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Der Bundesverband Theater in Schulen begann 2017 zur Qualitätssteigerung der Theaterarbeit in den Schulen respektive zur Qualitätssteigerung der Länderbeiträge zum Schultheater der Länder (SDL) ein Coaching-System zu etablieren. Dabei wurde angestrebt, dass es in jedem Bundesland bis zu drei Coaches geben soll, die den Bewerbergruppen zum SDL unter bestimmten Bedingungen helfend zur Seite stehen können. Damit verbunden soll die Motivation zur SDL-Bewerbung gesteigert werden mit dem Ziel, dass es in jedem Jahr pro Bundesland möglichst viele Bewerbungen zum Thema des jeweiligen SDL gibt. Um SDL-Coach zu werden, ist der Besuch von zwei SDL-Coaching-Fortbildungen sowie eine Teilnahme am SDL als Fachtagungsteilnehmer obligatorisch.
Im Juli und im Oktober 2017 fanden die ersten Fortbildungswochenenden in der Akademie für Schultheater und performative Bildung in Nürnberg statt. Wir danken der Akademie, insbesondere Dr. Tanja Klepacki für die Bereitstellung der Räume und ihre Gastfreundschaft. Die Coaching-Fortbildungen hatten zum Ziel, ein einheitliches Fundament für das Coaching zu legen. Themen waren bezogen auf das Anleiten von Gruppen „Selbsttätigkeit“, „Diversität“ und „Partizipation“, bezogen auf das Entwickeln von Stücken „Dramaturgie“.
Referentinnen der ersten Fortbildungsveranstaltung für angehende SDL-Coaches waren die Theaterpädagoginnen Maike Plath (Berlin) von ACT sowie Amelie Mallmann (Berlin) und Anne Paffenholz (Berlin) von der Dramaturgischen Gesellschaft.
Maike Plath vermittelte in praktischen Einheiten die Grundlagen ihres Konzepts für erfolgreiches Lernen und Gestalten. Als entscheidende Gelingenskoordinaten hierfür erklärt sie Beziehungsgestaltung und Partizipation, die thematischen Säulen ihres Konzepts des partizipativen Theaters.
Amelie Mallmann und Anne Paffenholz entwickelten mit den Teilnehmern die Parameter für das Rollenverständnis als künftige Coaches in den drei Phasen der Zusammenarbeit (Projektplanung, Detailarbeit und Feinschliff), gingen der Frage nach, warum Dramaturgie im Schultheater wichtig ist, und lenkten die Aufmerksamkeit auf dramaturgische Bauformen.
Viele der Coaches waren beim SDL in Potsdam und nutzen die Gelegenheit, sich auszutauschen und an den Nachgesprächen in den Fachforen teilzunehmen. Die übrigen werden am SDL in Kiel teilnehmen.

Das Coaching von Schultheatergruppen soll nach Abschluss des ersten Quartals eines Schuljahres beginnen. Vorgesehen sind drei Blöcke der Zusammenarbeit, ein erster am Anfang des Theaterprojekts, in dem es noch um die Konzeptentwicklung geht, ein zweiter in der Mitte, der der Detailarbeit gewidmet ist, und ein dritter am Ende, in dem das Finishing im Vordergrund steht.
Theatergruppen, die ein Coaching bekommen wollen, müssen sich entsprechend der Ausschreibung zum aktuellen SDL mit einer Konzeptbewerbung beim jeweiligen Landesverband oder beim BVTS anmelden.


Die Fortbildung der Coaches

Fortbildung Teil 1 - Paper von Amelie Mallmann und Anne Paffenholz

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Fortbildung Teil 2 - Paper von Maike Plath

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Im Juli und im Oktober 2017 fanden die ersten Fortbildungswochenenden in der Akademie für Schultheater und performative Bildung in Nürnberg statt. Die Coaching-Fortbildungen hatten zum Ziel, ein einheitliches Fundament für das Coaching zu legen. Themen waren bezogen auf das Anleiten von Gruppen „Selbsttätigkeit“, „Diversität“ und „Partizipation“, bezogen auf das Entwickeln von Stücken „Dramaturgie“.
Referentinnen der ersten Fortbildungsveranstaltung für angehende SDL-Coaches waren die Theaterpädagoginnen Maike Plath (Berlin) von ACT sowie Amelie Mallmann (Berlin) und Anne Paffenholz (Berlin) von der Dramaturgischen Gesellschaft.
Maike Plath vermittelte in praktischen Einheiten die Grundlagen ihres Konzepts für erfolgreiches Lernen und Gestalten. Als entscheidende Gelingenskoordinaten hierfür erklärt sie Beziehungsgestaltung und Partizipation, die thematischen Säulen ihres Konzepts des partizipativen Theaters.
Amelie Mallmann und Anne Paffenholz entwickelten mit den Teilnehmern die Parameter für das Rollenverständnis als künftige Coaches in den drei Phasen der Zusammenarbeit (Projektplanung, Detailarbeit und Feinschliff), gingen der Frage nach, warum Dramaturgie im Schultheater wichtig ist und lenkten die Aufmerksamkeit auf dramaturgische Bauformen.
Viele der Coaches waren beim SDL in Potsdam und nutzen die Gelegenheit, sich auszutauschen und an den Nachgesprächen in den Fachforen teilzunehmen. Die übrigen werden am SDL in Kiel teilnehmen.
Die Namen und Kontaktdaten der Coaches sind auf der Schultheaterlandkarte veröffentlicht.